Episode 4: BIM vs. Partial BIM

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Episode 4: BIM vs. Partial BIM

Quelle: Bilal Succar – Link zum Original  – Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum 07. Januar 2006

Wie der grafischen Darstellung in Abbildung 3.1 (Episode 3) zu entnehmen war, entsteht ein digitales Building Information Model immer dann, wenn ein objektbasiertes Modell Daten in verschiedenen Farben enthält oder interdisziplinäre Informationen in zwei oder mehr Disziplinen oder Domänen generiert werden. Aufgrund dieses Mangels, kann das Modell nur als partielles BIM bezeichnet werden.


Diese Episode ist ebenfalls in folgenden Sprachen verfügbar:

Nachfolgend geht es mit der deutschen Version weiter:


Partielles BIM liegt vor, wenn das digitale Gebäudemodell Daten in der gleichen, farblichen Darstellung sowie inner-disziplinäre Informationen enthält, die in derselben Disziplin oder Domäne generiert wurden. Im strengeren Sinne ist die Bezeichnung als vollumfängliches BIM nur dann für Modelle/Prozesse gegeben, wenn diese vielfache Datenformen und –typen enthalten. Zum besseren Verständnis dieser Ansicht von BIM folgendes Beispiel: Nutzt ein Architekturbüro ArchiCAD®, Revit® oder Bentley Architecture® zu Erstellung des Entwurfsmodells, ist diese Aktivität nicht als BIModeling zu kennzeichnen, es sei denn, dieses Modell (oder ein Teil) wird mit einem Planer oder einem Bauherrn geteilt oder gemeinsam benutzt. Diese Firmen nutzen die BIM-fähigen Softwareprodukte zur schnelleren und besser koordinierten 2D Dokumentation. Fakt ist, dass diese tatsächlich nur partielles BIM einsetzen, wie in einer geschlossenen Nussschale. BIM ist jedoch mehr ein Prozess als das Anwenden und Erlernen von Technologien (mehr dazu in zukünftigen Episoden).

 

Fortsetzung folgt, die nächste Episode setzt sich mit Methoden des BIM Datenaustausches auseinander.

Übersetzt von BIMSource.de – Lektorat: Dr. Carsten Druhmann (ZHAW) – Veröffentlichungsdatum: 17.04.2016

 

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